ON/OFF – Vom Nobelpreis und den Grenzen der Wissenschaft
Im Jahr 2014 erhielt der Physiker Stefan Hell gemeinsam mit zwei amerikanischen Forschern den Nobelpreis für die Entwicklung der superauflösenden Fluoreszenzmikroskopie. Zwei Jahre später würdigte die Georg-August-Universität Göttingen seine wissenschaftliche Leistung mit einer Sonderausstellung.
Sechs thematische Stationen führen die Besucher in die Welt der Forschung am Wissenschaftsstandort Göttingen. Großformatige Collagen und fluoreszierende Farben veranschaulichen am Beispiel von Stefan Hell, wie wissenschaftliche Arbeit entsteht – mit ihren Ideen, Umwegen und Entdeckungen innerhalb des komplexen Systems Forschung. Neben dem Originalfrack des Nobelpreisträgers und seiner Nobelpreismedaille wird auch die Preisverleihung selbst in einer raumgreifenden medialen Filmcollage inszeniert.
Georg-August-Universität Göttingen, 2016
Grösse: 260 qm
für neo.studio neumann schneider architekten
Leistungen: Ausstellungsdesign, Grafikdesign
Fotos: Moritz Schneider